3 m news - Nachrichten

Vorderpfalz aktuell

Umleitung für Velo-Route Rhein

Umleitung für Velo-Route Rhein

Ludwigshafen / Otterstadt/ Waldsee (red). 21. Mai 2007. Wegen Bauarbeiten am Rheindeich zwischen Otterstadt und Waldsee ist der Deichweg in diesem Abschnitt voraussichtlich bis Oktober 2008 für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Das betrifft Anlieger und besonders die Radfahrer auf der Veloroute Rhein, dem internationalen Rheinradweg von Basel nach Rotterdam.

Wie die Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises mitteilte, hat sie vom Landesbetrieb Mobilität eine 8,4 Kilometer lange Umleitungsstrecke ausweisen lassen.

Diese führt durch Otterstadt und Waldsee sowie über den Radweg entlang der Kreisstraße 13. Nach Angaben des beauftragten Planungsbüros werde sie voraussichtlich ab Anfang Mai 2007 für die Radfahrer auch noch in besonderer Weise beschildert.

Schon jetzt stünden entlang der Umleitungsstrecke rund ein Dutzend Informationstafeln mit Lageplänen, die den Verlauf der Umleitungsstrecke zeigten.

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Sozialstationen bieten Dienst der Pflegeberatung

Sozialstationen bieten Dienst der Pflegeberatung

Ludwigshafen. (red). 21. Mai 2007. Als Beratungs- und Koordinierungsstellen für pflegerische Angebote fungieren im Rhein-Pfalz-Kreis auch künftig die Ökumenischen Sozialstationen Böhl-Iggelheim, Lambsheim, Limburgerhof und Schifferstadt.

Wie die Kreisverwaltung mitteilte, wurde ihre Trägerschaft von einer Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern aller 15 zugelassenen ambulanten Pflegedienste im Kreis zusammensetzt, für weitere fünf Jahre bestätigt.

Den Vorsitz hatte der Abteilungsleiter für das Jugend- und Sozialamt des Rhein-Pfalz-Kreises, Thomas Baader. Für drei der vier Bezirke lag nur eine Bewerbung der jeweiligen Sozialstation vor.

An Limburgerhof war zusätzlich ein privater Pflegedienst interessiert. Daher fiel in diesem Fall die Entscheidung erst bei einem zweiten Treffen der Arbeitsgruppe, dann allerdings einstimmig.

Außer für die Bevölkerung ihrer Sitzgemeinde ist die Sozialstation Böhl-Iggelheim noch für Menschen aus der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim zuständig.

Ihr Pendant in Lambsheim kümmert sich auch um Bobenheim-Roxheim und die Verbandsgemeinde Heßheim.

Nach Limburgerhof können sich neben den Einheimischen die Bewohner von Altrip, Mutterstadt, Neuhofen, Waldsee und Otterstadt wenden. Der Einzugsbereich von Schifferstadt erstreckt sich auch auf Römerberg und die Verbandsgemeinde Dudenhofen.

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Info-Abend für Eltern zum Thema Alkohol

Info-Abend für Eltern zum Thema Alkohol

Mutterstadt (red). 18. April 2007. Angesichts der bedenklichen Dimensionen, die der Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren vor allen bei Straßenfesten angenommen hat, veranstaltet das Jugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises am Donnerstag, 19. April, 19 Uhr, einen Informationsabend für alle interessierten Eltern. Ort: Integrierte Gesamtschule Mutterstadt.

Die Thematik wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. So schildert der Kinder- und Jugendarzt Rainer Eickhoff die Auswirkungen von frühzeitigem Alkoholkonsum auf die kindliche Entwicklung, die Polizei erläutert rechtliche Folgen von Drogen- und Alkoholkonsum im Straßenverkehr, die Caritas-Beratungsstelle gibt Tipps für den Umgang mit dem heranwachsenden Kind in Konfliktsituationen, und das Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreis stellt Hilfs- und Beratungsangebote bei Suchtgefährdung vor.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Ägypten und Russland an einem Tag

Ägypten und Russland an einem Tag

Ludwigshafen. (red). 21. Mai 2007. „Ägyptens versunkene Schätze“ und „Russlands Seele“ heißen zwei Ausstellungen, die in Bonn zu sehen sind und denen die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises am Mittwoch, 20. Juni, eine Kultur-Tour widmet.

Zu sehen gibt es herausragende Zeugnisse der ägyptischen Geschichte, die der Meeresarchäologe Franck Goddio vor der Künste der heutigen Stadt Alexandria sowie in der Bucht von Abukir entdeckt hat.

Im gleichen Gebäude besteht in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Gelegenheit, Ikonen, Gemälde und Zeichnungen aus der Tretjakow-Galerie Moskau zu besichtigen, die 2006 ihr 150-jähriges Bestehen feiern konnte. Für die Gäste aus der Pfalz eine Führung vorgesehen.

Der Bus nach Bonn kann entweder um 7.30 Uhr in Speyer oder um 8 Uhr in Ludwigshafen bestiegen werden. Nähere Informationen und Anmeldung bei der Volkshochschul-Geschäftsstelle im Ludwigshafener Kreishaus,

Telefon 0621 5909-238 (nur vormittags), E-Mail „i.fabian@kv-rpk.de“.

Bereits am Sonntag, 3. Juni, veranstaltet die Kreisvolkshochschule gemeinsam mit ihrer Nachbar-Institution aus Haßloch eine Tagesfahrt ins Elsass. Hauptziel ist die Stadt Saverne mit ihrem Schloss und der Burgruine Haut Barre.

Auch das Schiffshebewerk am Rhein-Marne-Kanal steht auf dem Programm. Wer sich für dieses Angebot interessiert, kann sich direkt an Organisatorin Irma Nonnenmacher in Böhl-Iggelheim wenden. Telefon: 06324 76353.

Hofsänger und „Hambacher „ im Schlosshof

Hofsänger und „Hambacher „ im Schlosshof

Fußgönheim. (red). 21. Mai 2007. Das Schloss in Fußgönheim ist auch dieses Jahr wieder Schauplatz von Festspielen mit Musik und Darstellender Kunst. Termin: 9. und 10. Juni.

Samstags gastieren im attraktiven Barock-Ambiente die weltbekannten Mainzer Hofsänger, deren Geschichte vor mittlerweile 81 Jahren als Chor von Musikstudenten begonnen hat und die mit ihrem breit gefächerten Repertoire längst auch außerhalb der Fastnacht sehr gefragt sind.

Sonntags tritt an gleicher Stelle das Ensemble des Südpfälzer Chawwerusch-Theaters auf und präsentiert das Schauspiel „Hambach 2 – Rote Socken für Metternich“.

Darin geht es um die Beweggründe der „Hambacher“, deren Freiheitsfest auf der Maxburg an der Haardt inzwischen genau 175 Jahre zurück liegt. Für musikalische Akzente sorgen dabei die „Landauer Liederleute“ mit ihrem Gesang. Beide Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr.

Karten für die Fußgönheimer Schlossfestspiele sind schon jetzt erhältlich in der örtlichen Schlossdrogerie oder über den Leo-Ticket-Service, Telefon 0621 5902 781. Nähere Informationen gibt es auch unter Telefon 06237 7628.

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Neues vom Zauberturm: Turmschreiber Michael Cramer veröffentlicht Tagebuch IV

Neues vom Zauberturm: Turmschreiber Michael Cramer veröffentlicht Tagebuch IV

Ludwigshafen / Limburgerhof. (red). / Kultur / Kunst /-- Das Schloss von Limburgerhof in der Pfalz wurde 1826 von Graf Waldner von Freundstein gebaut. Acht Jahre später weihte er den Jagdturm ein.

Im Atelierzimmer, im obersten Stockwerk, lässt sich Michael Cramer, der seit dem Jahr 2000 Turmschreiber ist, zu seinen Geschichten inspirieren oder hält seine Gedanken über das Tagesgeschehen fest, weshalb er den Turm auch liebevoll „seinen Zauberturm“nennt.

In seinem TAGEBUCH IV greift er eine Vielfalt von Themen auf. Er interpretiert „Tagebuch“ nicht als ein Buch der persönlichen Erlebnisse, sondern als die Wiedergabe, was ihm an einem bestimmten Tag des Jahres eingefallen oder was passiert ist.

So war er bei einer Landpartie in der Südpfalz dabei und bei einer spannenden Motorradrallye von Oldtimern. Er hat die 57. Deutsche Weinkönigin persönlich kennen gelernt.

Über ihre einjährige Regentschaft erzählt er, wie auch
über ihre Familie. Er schreibt über die Karmelitin Edith Stein, die sehr stark mit der Pfalz verbunden war und Dekan Finck. Er war der politischen Mentor von Ex- Bundeskanzler Helmut Kohl in jungen Jahren.

Einer Einladung von Gabi Westermann, der bekanntesten Gartenarchitektin der Südpfalz, die viele Gärten gestaltet hat, konnte er unmöglich ausschlagen.

Ihr verdankt Cramer die ganz besondere Erfahrung, einen Garten zu erleben, der verzaubert – ein bisschen Vita Sackville-West. Er fährt die südliche Route des Pfälzer Jakobsweges ab, kehrt im Betanienkloster „Maria, Heimat aller Menschen“ ein und setzt alles, was er erlebt in Bilder um, die er transponiert, um es einmal mittels einem Ausdruck aus der Musik zu veranschaulichen.

Aus Fragmenten des Geschehenen, zusammen mit Naturdarstellungen, bei denen er Landschaft, Flora
und Fauna sozusagen mit Worten malt, sowie Porträts von geschichtlichen Gestalten, fügt er Geschichten zusammen.

Besonders wichtig ist ihm dabei Unspektakuläres, Alltägliches und das scheinbar Nebensächliche um die Menschen
herum.

Er weiß, dass vielen unter seinen Lesern die Nachbarstadt Speyer am Herzen liegt.

Deshalb schreibt er auch etwas über sie. Dieses Mal gibt er ein Interview mit Dr. Alexander Koch, dem Leiter des Historischen Museum Pfalz und Nachfolger von Dr. Cornelia Ewigleben, und ein interessantes Gespräch mit einem Schausteller wieder.

Gerne arbeitet er auch mit Kindern und Schülern zusammen. Zwei sechsjährige steuern zwei wunderbaren Geschichten über den Eiskönig und die beiden Kastanienbäume bei, die er für das Buch aufbereitet hat. Cramer wirkt auch bei der Herausgabe der Schülerzeitung „Tinitus“ mit.

Daraus erwächst ein Beitrag der sechzehnjährigen Luisa Henze über ihr schönstes und ihr schlimmstes Erlebnis - ganz aus dem Leben gegriffen.

Vita von Michael Cramer

Man verfällt bei solcher Gelegenheiten schnell dem wissenschaftlichen Habitus alles auf Daten zu reduzieren, wie er ist 1,79 m groß, blond, wiegt 85 kg, wurde 1942 in Berlin geboren, ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter.

Aber das liegt uns fern, denn wir wollen den Leserinnen und Lesern mit der Vita von Michael Cramer den Menschen näher bringen. Und das ist dann, wie so häufig in der Wissenschaft, zwar auch mit einer Menge Daten verbunden, aber eben nicht Zahlen.

Cramer wird im Krieg geboren, Mitten im Bombenhagel von Berlin. Der Vater ist an der Ostfront in einem Stab tätig, dem die Logistik der Truppe obliegt.

Er überlebt glücklicher Weise. Denn er hat verschiedene Klassenkameraden, deren Väter auf dem Felde dieses wohl grausamsten und sinnlosesten Krieges der Menschheitsgeschichte blieben.

Seine Mama leitet während der vaterlosen Zeit zusammen mit der Großmama das Familienhotel in Hamburg. Auch Hamburg wird
bald von Bombergeschwadern heimgesucht.

Die Bomben treffen auch Harvestehude, wo der kleine Michael aufwächst, aber das Hotel bleibt verschont.

Er erlebt trotz der Nachkriegszeit eine behütete Kindheit und spielt viel mit den Nachbarkindern in dem großen Garten hinter dem Haus.

Eigentlich möchte er Pfarrer werden, ist sich aber lange Zeit, nach dem plötzlichen Tod der Großmama, die er sehr liebt, nicht sicher, ob er mit der Frage des Todes so sicher umgehen kann, um als Pfarrer, seinen Mann zu stehen.

Sein bester Freund wird Lehrer. Ein Beruf, der eine große Anziehungskraft auf ihn ausübt. Letztendlich siegt aber die Überlegung, dass ihm der Beruf des Kaufmanns wohl am ehesten die spätere Möglichkeit eröffnet, zu reisen, einer Leidenschaft, der er sein Leben lang frönen wird.

Er vervollständigt seine Ausbildung durch ein Englischstudium in
England selbst und macht anschließend eine Dolmetscherausbildung in Peru.

Später folgt Französisch. In Peru lernt er auch seine Frau Erika, Tochter eines Deutschen und einer Spanierin, kennen und heiratet.

Seine Liebe zu Sprachen vereinfacht seine Aufenthalte in Italien, dem damaligen Jugoslawien, Tunesien, Frankreich, Norwegen und Schweden, sowie natürlich Peru, Argentinien, Brasilien, Panama und den USA.

Die Wende in seinem Leben kommt mit dem Jahr 2000, als seine Heimatgemeinde einen Turmschreiber sucht.

Nun mutiert der Dolmetscher zum Schriftsteller und Journalisten. Er ist in seinem Element schreibt Bücher, Tagebücher wie er sie nennt und ein Schlossgeisterbuch zusammen mit einem Koautor, denn Limburgerhof hat außer einem gräflichen ehemaligen
Jagdturm auch ein kleines Schloss.

Seine Tätigkeit für das Schifferstadter TAGBLATT bringt Synergien hervor, von denen auch seine Schriftstellerei profitiert.

Er ist glücklich, denn er hat seine Traumberufe gefunden.
Seine beiden Hobbies, Malen und Fotografieren begleiten ihn sein Leben lang.

Unter den Auspizien seines Kunsterziehers auf dem Gymnasium in Hamburg, fertigt er seine ersten S/W-Fotografien an und baut seine Laborkenntnisse später, anlässlich einer Ausbildung bei dem Uni-Fotografen Uwe Wagenfeld, aus.

Das gilt auch für seine Malerei. Sie fördert seine Frau, die Kunst studiert hat und eine kleine Kunsthandwerkliche Fabrik aufbaut.

Das so akquirierte Wissen ist ihm sehr hilfreich bei seinen Artikeln über Kunstausstellungen und beim Malen seiner kubistischen
Bilder.

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Ensemble „SOL“ spielt Prappacher Stücke

Ensemble „SOL“ spielt Prappacher Stücke

Ludwigshafen. (red). 22. April 2007. Zu einem Kammerkonzert mit dem Ensemble „Sol“ lädt die Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises für Freitag, 27. April, 19 Uhr, ins Alte Rathaus nach Schifferstadt ein.

Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen von Ernst Prappacher aus Mannheim, der die Kreismusikschule mehrere Jahre geleitet und vor wenigen Wochen sein 80. Lebensjahr vollendet hat.

Bei den „sonnigen“ Musikern handelt es sich um Alan Valotta (Klarinette), Rüdiger Adami (Violoncello) und Werner Heinrich Schmitt (Klavier). Alle drei gehören auch zu den Lehrkräften der Kreismusikschule.

Von ihrem ehemaligen Chef präsentieren sie „Drei kleine Stücke für Klarinette und Klavier“ sowie „Fünf Miniaturen für Klarinette, Violoncello und Klavier“. Werner Heinrich Schmitt steuert außerdem eine Sonate für Klarinette und Klavier aus seiner eigenen Feder zum Programm bei.

Darüber hinaus gibt es das „Gassenhauer-Trio“ von Ludwig van Beethoven sowie eine Sonate für Violoncello und Klavier von Claude Debussy zu hören. Der Eintritt kostet 6 Euro (ermäßigt 3 Euro).

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Freiluft-Saison der Bäder beginnt im Mai

Freiluft-Saison der Bäder beginnt im Mai

Mutterstadt / Schifferstadt. (red). 22. April 2007.

Der Außenbereich des Kreisbades „Aquabella“ mit seinem großen Erlebnisbecken steht den Badegästen laut Kreisverwaltung ab 1. Mai zur Verfügung, während die Freiluft-Saison in Schifferstadt am 17. Mai, dem Feiertag Christi Himmelfahrt, beginnt.

Allen, die über Sommer regelmäßig schwimmen gehen wollen, empfiehlt die Kreisverwaltung den Erwerb einer Vierteljahreskarte zum Preis von 80 Euro für Erwachsene und 45 Euro für Jugendliche.

Sie gilt in allen vier Kreisbädern und macht sich zum Beispiel schon bezahlt, wenn ein Jugendlicher durchschnittlich einmal pro Woche das Aquabella besucht.

Am Sonntag, 29. April, ist die Schwimmhalle des Aquabella den ganzen Tag für eine Sportveranstaltung des SSV Mutterstadt reserviert, so dass sie für den normalen Badebetrieb nicht genutzt werden kann.

Der Saunabereich steht jedoch von 10 bis 18 Uhr wie gewohnt zur Verfügung. Am Tag der Arbeit, dem 1. Mai, hat das Aquabella dafür als einziges der vier Kreisbäder geöffnet.

In Maxdorf-Lambsheim, Römerberg und Schifferstadt bleiben die Pforten an diesem Feiertag geschlossen.

Auf die Saunagäste des Aquabella wartet am Donnerstag, 26. April, sowie am Freitag, 27. April, wieder eine Sonderaktion.

Von 16.30 bis 20.30 Uhr haben sie an beiden Tagen Gelegenheit, Salz-Honig-Aufgüsse zu erleben und diverse Cocktails zu schlürfen.

Die FKK-Abende im Aquabella finden künftig übrigens nicht mehr statt. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, war das Interesse daran nicht groß genug. Sie hatten seit Januar 2006 einmal pro Monat stattgefunden.

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Umleitung für Velo-Route Rhein

Umleitung für Velo-Route Rhein

Ludwigshafen. (red) 22. April 2007. Wegen Bauarbeiten am Rheindeich zwischen Otterstadt und Waldsee ist der Deichweg in diesem Abschnitt voraussichtlich bis Oktober 2008 für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Das betrifft Anlieger und besonders die Radfahrer auf der Veloroute Rhein, dem internationalen Rheinradweg von Basel nach Rotterdam.

Wie die Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises mitteilt, hat sie vom Landesbetrieb Mobilität eine 8,4 Kilometer lange Umleitungsstrecke ausweisen lassen.

Diese führt durch Otterstadt und Waldsee sowie über den Radweg entlang der Kreisstraße 13. Nach Angaben des beauftragten Planungsbüros werde sie voraussichtlich ab Anfang Mai 2007 für die Radfahrer auch noch in besonderer Weise beschildert.

Schon jetzt stünden entlang der Umleitungsstrecke rund ein Dutzend Informationstafeln mit Lageplänen, die den Verlauf der Umleitungsstrecke zeigten.

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Jugendliche Preisträger musizieren

Jugendliche Preisträger musizieren

Maxdorf. (red). 16. Feb. 2007. Beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ haben sich auf regionaler Ebene alle zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die an der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises unterrichtet werden, einen Preis erspielt (wir berichteten).

Am Sonntag, 25. Februar, 11 Uhr, können die Solisten und Ensembles ihre Fähigkeiten öffentlich demonstrieren.

Die Kreismusikschule veranstaltet eine Matinee im Maxdorfer Carl-Bosch-Haus, zu der unter anderem Landrat Werner Schröter und Kreis-Kulturdezernent Konrad Reichert ihr Kommen angekündigt haben.

Für neun Akteure ist der Auftritt in Maxdorf gleichzeitig Vorbereitung auf den Leistungsvergleich mit den besten von ganz Rheinland-Pfalz, der vier Wochen später in Mainz stattfindet und für den sie sich qualifiziert haben.

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Kultur-Tour zur Angkor-Ausstellung

Kultur-Tour zur Angkor-Ausstellung

Ludwigshafen. (red). 15. Februar 2007. Die Ausstellung „Angkor – Göttliches Erbe Kambodschas“, die derzeit in Bonn gezeigt wird, ist das Ziel einer Kultur-Tour, zu der die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises einlädt. Termin: Mittwoch, 14. März.

Zu sehen gibt es unter anderem fast 140 Steinplastiken, Bronzefiguren und Holzskulpturen sowie Silberarbeiten und Malereien aus dem Nationalmuseum von Phnom Penh.

Das Indische Museum Berlin und das Pariser Musée National des Arts Asiatiques Guimet haben ebenfalls Exponate beigesteuert. Die ältesten Dinge stammen aus dem 6. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt bildet die Zeit zwischen dem 9. und dem 13. Jahrhundert, aus der nicht nur die Kunst, sondern auch die Architektur beleuchtet wird. Informationen gibt es außerdem darüber, wie das Khmer-Reich seinerzeit so bedeutend werden und mitten im Dschungel gigantische Tempel errichten konnte.

Abgerundet wird der Tag mit einer großen Rundfahrt durch die ehemalige Bundeshauptstadt und Heimat Ludwig van Beethovens.

Nähere Informationen und Anmeldung bei der Volkshochschul-Geschäftsstelle im Ludwigshafener Kreishaus, Telefon 0621 5909 238 (nur vormittags), E-Mail: i.fabian@kv-rpk.de.

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Zulassungstellen am 2. März früher zu

Zulassungstellen am 2. März früher zu

Ludwigshafen. (red). 16. Feb. 2007. Weil am 1. März bundesweit die neue Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) in Kraft tritt, sind bei den Zulassungsstellen der Kreise und Städte umfangreiche Umstellungsarbeiten notwendig.

In Rheinland-Pfalz werden diese am ersten März-Wochenende durchgeführt, weshalb die An-, Um- oder Abmeldung von Fahrzeugen im Rhein-Pfalz-Kreis am Freitag, 2. März, nur bis 11.30 Uhr möglich ist.

Die Annahme entsprechender Anträge endet daher an diesem Tag laut Kreisverwaltung bereits um 11 Uhr.

Die ausnahmsweise verkürzte Öffnungszeit gilt sowohl für die Hauptstelle im Ludwigshafener Kreishaus, die freitags normal erst um 13 Uhr schließt, als auch für die beiden Außenstellen in Dudenhofen und Heßheim, die an anderen Freitagen bis 12 Uhr zur Verfügung stehen.

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Pforten der Kreisverwaltung schließen um 11 Uhr

Pforten der Kreisverwaltung schließen um 11 Uhr

Ludwigshafen (red). 16 Feb. 2007. Am Mittwoch, 28. Februar, findet für die Beschäftigten des Rhein-Pfalz-Kreises eine Personalversammlung statt.

Aus diesem Grund ist sowohl das Kreishaus am Ludwigshafener Europaplatz als auch das Dienstgebäude Dörrhorststraße, das die Abteilung Gesundheitsamt/Veterinärwesen beherbergt, ab 11 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen.

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Obst- und Gartenbauvereine treffen sich

Obst- und Gartenbauvereine treffen sich

Waldsee. (red). 16. Feb. 2007. Der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine im Rhein-Pfalz-Kreis hält seine nächste Hauptversammlung am Donnerstag, 1. März, gemeinsam mit dem Bezirksverband Saarland-Pfalz ab.

Sie beginnt um 18 Uhr. Ort: „Gaststätte bei den Eichen“ in Waldsee (Schlichtstraße 1).

Die Tagesordnung sieht neben den Tätigkeitsberichten der Vorsitzenden Dr. Klaus Weichel (Bezirk) und Edgar Sternberger (Kreis) sowie den Kassenberichten auch einen Vortrag über Tafeltrauben im Garten vor. Als Referentin fungiert hierbei Dr. Helga Buchter-Weisbroth.

Sie will nicht nur geeignete Sorten vorstellen und Pflegetipps geben, sondern auch die gesundheitlichen Effekte darlegen sowie „Unerhörtes“ rund um die Rebe vortragen. Traditionell gibt es bei dieser Veranstaltung auch eine musikalische Umrahmung, diesmal durch die Singgruppe des Obst- und Gartenbauvereins Waldsee.

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Darmkrebs frühzeitig erkennen

Darmkrebs frühzeitig erkennen

Ludwigshafen. (red). 16. Feb. 2007. „Darmkrebs-Früherkennung – und kaum einer geht hin!“ lautet der Titel eines Gesundheitskollegs, zu dem die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises gemeinsam mit der Gastro-Liga und der Stiftung „Lebensblicke“ einlädt.

Die öffentliche Veranstaltung findet am Mittwoch, 28. Februar, von 19.30 bis 21.30 Uhr im Kreishaus am Ludwigshafener Europaplatz statt.

Nach der Begrüßung durch Kreisbeigeordneten Konrad Reichert wollen drei Experten verdeutlichen, wie sich das Leiden vermeiden lässt. Es handelt sich um die Oberärzte Dr. Axel Eickhoff und Dr. Thomas Moser vom Klinikum Ludwigshafen sowie um den Internisten Dr. Volker Aldinger aus Haßloch.

Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Vorab-Informationen zum Thema können unter www.lebensblicke.de im Internet abgerufen werden.

Darmkrebs kostet übrigens etwa viermal so viele Menschen das Leben wie der Straßenverkehr.

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VHS an 60 Kultur-Terminen beteiligt

VHS an 60 Kultur-Terminen beteiligt

Ludwigshafen (red). Die Volkshochschule des Rhein-Pfalz-Kreises widmet sich nicht allein der Erwachsenenbildung im engeren Sinn, sondern ist auch im musischen Be­reich engagiert. Daran erinnerte Kreis­beigeordneter und Kulturdezernent Konrad Reichert und weist darauf hin, dass sie 2007 rund sechzig entsprechende Veran­staltungen mitgestalten wird.

Den Auftakt macht ein Konzert mit Jo­hanna Durczok (Violine) und Werner Schmitt (Klavier), das am 14. Januar im Schloss von Kleinniedesheim stattfindet. Am gleichen Tag beginnt in Böhl-Iggelheim eine Ausstellung mit Bil­dern von David Lindner, der zur Eröff­nung auch eigene Gedichte und Musik auf dem Didgeridoo bietet. Südfrankreich-Im­pressionen des Malers und Zeichners Edu­ard Schwöbel sind dann ab 25. Februar im Kleinniedesheimer Schloss zu sehen.

Zu den Höhepunkten der Folgemonate zählt Kreisbeigeordneter Reichert die Schloss­festspiele in Fußgönheim mit einem Kon­zert der Mainzer Hofsänger am 9. und ei­nem Schauspiel-Aufführung des Chawwe­rusch-Theaters am 10. Juni.

Der bekannte Autor Franz Alt stellt am 15. März in Bobenheim-Roxheim sein neues Buch „Zu­kunft Erde ...“ vor, und am 12. Mai ge­staltet die russische Operndiva Raissa Tscheptscherenko im Bürgerhaus Heuchel­heim ein Muttertagskonzert. Auch mehrere Kabarett-Abende stehen wieder auf dem Programm.

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Für ein sozial-gerechteres Deutschland: Die Not der Menschen im Land wächst

Menschen in großer Not, hilflos auf der Straße:

Ein Land braucht dringend eine Welle der Hilfsbereitschaft

von Andreas Klamm, Journalist

London / Ludwigshafen. 27. November. 2006. Die Menschen, sind arm, bettelarm, in Not, verletzt, krank, hungernd und frieren. Einige von ihnen riechen übel, konnten sich mehrere Wochen nicht mehr richtig waschen und sehen ungepflegt und verwildert aus. Diese Menschen, von denen ich berichte sind zudem hilfslos. Am vergangenen Mittwoch war ich keine zwei Stunden im Land als ich erneut Zeuge eines tragischen Einzelschicksales wurde.

Doch wo spielt sich diese große Not ab? In Afrika oder in Asien? Daher kennen wir die Bilder von unerträglicher Not bereits seit Jahrzehnten. Nein, die neue große Not, spielt sich mitten im Land des international offiziell anerkannten "Export-Weltmeister" Deutschland ab, in einer mittelgroßen Stadt mit etwa 160.000 Einwohnern, der es einmal gut ging: In Ludwigshafen am Rhein. Heute ist die Haushaltslage der Stadt Ludwigshafen am Rhein hochdefizitär. Doch frage ich mich, ob dies in dieser Welt, wahrlich dazu führen muss, dass Menschen im Herzen von Deutschland, hilflos auf der Straße liegen und in Lebensgefahr geraten müssen.

Am Bahnhof in Ludwigshafen von meinem Flug aus der Weltstadt London in England angekommen, ich war dort um einen Arbeitsplatz zu finden, wurde ich am späten Mittwochabend gegen 22 Uhr erneut Zeuge wie es dem Mann Jürgen K. richtig schlecht geht.

Er kann sich kaum artikulieren, fällt am eiskalten Steinplatten-Boden im Bahnhof der Stadt umher und hat eine große Platzwunde über seinem rechten Auge. Es fällt mir zunächst schwer überhaupt mit dem Mann Kontakt aufzunehmen, um zu erfahren, was geschehen ist. Der am Boden liegende, blutende Mann hat Probleme klare, verständliche Angaben zu machen. Er kann sich nicht daran erinnern, was geschehen ist.

Der Gastwirt des Bahnhofs-Restaurants ist zunächst mindestens ebenso verzweifelt und wirkt hilflos betroffen, wie ich. Doch er handelt und ruft die Nummer des Rettungsdienstes 19222. Nach einer Zeit gelingt es mir, mich mit dem über 50 Jahren alten Jürgen K. zu verständigen. Ob er gefallen ist und damit sich die Kopfplatzwunde über der rechten Augenbraue zugezogen hat kann ich weiterhin nicht in Erfahrung bringen. Immerhin gelingt es mir etwas mit dem Mann in Not zu sprechen und ihn zu bitten, keine überhastigen Bewegungen zu machen, um etwa weitere Stürze zu verhindern. Sein Puls, ich konnte diesen messen, ist 104, schnell, rythmisch doch noch gut tastbar. An der Einkaufstasche des Mannes befindet sich Blut. Ich versuche eine Inspektion. Weitere schwere körperliche Verletzungen kann ich nicht sehen und im Bewegungsprofil des Mannes nicht erkennen.

Da ich in meinem kleinen Reise-Gepäck leider keine Notfall-Ausstattung mit mir führe, wie ich diese im Auto habe, kann ich leider die Wunde über seinem rechten Auge nicht versorgen. Alles was ich in meiner eigenen Hilfslosigkeit ohne eine erste Hilfe-Ausstattung tun kann: Gespräche mit dem Mann zu führen, ihm zu versichern, dass die Kollegen (ich bin selbst Rettungssanitäter und Gesundheits- & Krankenpfleger) in kurzer Zeit eintreffen werden und weitere Stürze versuchen zu verhindern.

Aus der Aldi-Plastik-Tragetasche des Mannes in Not, gelingt es irgendwie ein kleines "Notbehelfs-Kopfkissen" zu basteln. Jürgen K. nimmt die Hilfe an. In der Begleitung in Gesprächen erfahre ich von Jürgen K., dass er als obdachloser Mensch auf der Strasse lebt. "Kennen Sie das Heim für obdachlose Menschen am Rheinufer", frage ich ihn? Jürgen K. ist nicht in der Lage alle Informationen aufzunehmen. Er ist hilflos und wirkt zeitweise im Wechsel aphatisch und später wieder etwas agitiert.

Als nach einer Weile der Rettungsdienst eintrifft, kostet es einen engagierten Rettungsdienst-Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter Bundes eine Mühe den hilflosen Mann dazu zu überreden, dass er sich helfen lässt. Dem verletzten Mann erscheint, die Vorstellung in das Krankenhaus zu müssen, mit Problemen verbunden. "Es gibt niemanden, der für die Kosten zahlen kann...", erfahren wir. "Die Wunde muss genäht werden, sonst kann es zu einer schweren Infektion kommen.", überredet behutsam der Rettungsdienst-Mitarbeiter den verletzten Mann.

Nach einer Weile, nach dem wir Jürgen K. erklären konnten, dass diese Wunde über seinem rechten Auge nicht harmlos ist", willigt er ein zur Hilfe-Leistung. Dabei wird die Hilflosigkeit, in der sich der arme Mann befindet, allerdings diese von ihm selbst nicht erkannt wird, erneut deutlich. Er ist nicht in der Lage alleine aufzustehen. Einer der Mitarbeiter des Rettungsdienstes und ich helfen dem Mann in Not aufzustehen und führen diesen zum Rettungswagen. Er ist kaum dazu fähig einen Schritt vor den anderen zu tun und ist sehr unsicher beim Gehen.

Währenddessen bereitete der zweite Rettungsdienst-Mitarbeiter den Rettungswagen vor, damit der Hilflose, der seine eigene Hilflosigkeit nicht erkannt und zunächst nicht zugeben wollte, gut und fachgerecht versorgt werden kann.

"Der Mann wird voraussichtlich in das städtische Klinikum zum Nähen der Wunde gebracht." kann ich erfahren und entgegene "vielleicht hat der behandelnde, diensthabende Arzt eine gute Idee, wo der Mann in der Nacht schlafen kann. Gut wäre es, wenn er im Krankenhaus bleiben darf."

Es ist frostig und eisig kalt. Wäre Jürgen K. am Bahnhof nicht durch den helfenden Gastwirt gefunden worden, hätte die regionale Zeitung in der Stadt wieder über ein weiteres Opfer in einer Nacht berichten müssen, das mitten in Deutschland erfroren ist.

Mit dieser neuesten Erfahrung glaube ich und appeliere an jeden, der diesen Beitrag liest: Deutschland braucht eine Welle der Hilfsbereitschaft. Nicht nur für die Menschen in Asien und in Afrika. Es ist gut, wenn den Menschen dort geholfen wird.

Doch ich bin mir inzwischen auch sicher, dass die Hilfsorganisationen und alle Menschen in Deutschland auch für die Menschen tätig werden müssen, die im eigenen Land, etwa durch Krankheit, Drogenabhängigkeit, Behinderung, Überschuldung, Hartz IV, Scheidung, Unfall, Vereinsamung, Obdachlosigkeit oder gleich aus welchen Gründen auch immer in Deutschland in schwerste Not geraten.

Dieses Land braucht nicht in jedem Herbst und Winter die Schlagzeilen, dass Menschen in Deutschland verhungern und erfrieren, weil sie hilflos sind. Wenn Kommunal- Landes und Bundespolitiker so tun als gebe, es diese Probleme in Deutschland nicht, dann ist dies Selbstbetrug und eine Lüge.

Es wird sich der Tag offenbaren, an dem auch Touristen in Deutschland, mehr und mehr Zeuge von allerschwerster Not in Deutschland werden können. Dabei muss die Frage erlaubt sein, wie es möglich ist, dass diesen Menschen im Land des "Export-Weltmeisters" Deutschland nicht geholfen werden kann? Diese Frage, werden auch die Menschen in anderen Ländern stellen.

Liegt es etwa daran, dass wir kalt und verbittert in unseren Herzen sind? Meine Hoffnung ist, dass dem nicht so ist.

Deutschland braucht eine Welle der Hilfsbereitschaft, die von oben von der Oberschicht und von der Basis in der Unterschicht zugleich ausgehen kann. Wir brauchen Menschen, die ihrem Herzen bewegt sind und in der Tat und Wahrheit mit Liebe helfen, den armen Menschen in fernen Ländern und den armen Menschen im eigenen Land.

Jürgen K., rund 50 Jahre alt, ist einer dieser Menschen, die unserer Hilfe bedürfen. Doch die Zahl der Menschen im Land, die sich in schweren Notlagen befinden, steigt täglich. Jürgen K. ist kein Einzelfall.

Die Meldungen über weitere geplante Massen-Entlassungen, großer Unternehmen in Deutschland, die Gewinne in zweistelliger Millionenhöhe erwirtschaften konnten, betrachte ich mit großer Sorge. Denn mit den Massen-Entlassungen wird die Zahl der Menschen steigen, die von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) leben müssen. Die Einkünfte reichen auf Dauer nicht, bei wachsenden Kosten für Mieten und der geplanten Mehrwertsteuer-Erhöhung ab 2007. Das führt dazu, dass die Geschichte des Jürgen K. kein Einzelfall bleiben wird und es bereits heute leider nicht mehr ist.

Es gibt viele Menschen, die auch in Deutschland schwerste, nicht zu verstehende Not leiden. Nicht zu verstehen deshalb, weil es dem Land Deutschland doch so gut geht. Deutschland ist kein sogenanntes Entwicklungland, zumindest nicht in finanzieller und materieller Betrachtungsweise. Wie ist es dann möglich, dass es einer stetig wachsenden Zahl von Menschen so schlecht geht in Deutschland? Kaum ein Mensch will davon etwas hören, noch wissen. Doch es ist Zeit, das Schweigen zu brechen.

Es ist allerhöchste Zeit, dass in Deutschland eine Welle der Hilfsbereitschaft für arme und schwache Menschen in fernen Ländern und im eigenen Land losgelöst wird, die auch Menschen mit Hilfe barmherziger anderer Menschen erfasst, die aus welchen Gründen auch immer, durch die "sogenannten sozialen Sicherungssysteme" durchfallen. Diese sozialen und staatlichen Netze genügen nicht mehr den Anforderungen, wofür die Namen der Systeme stehen.

Vielleicht müssen sich Politiker, Spitzen-Führungskräfte, Manager, ja wir alle in der Oberschicht, im Mittelstand und in der Unterschicht, Gedanken darüber machen, ob es als gerecht zu sehen ist, wenn einzelne Menschen in Spitzenpositionen 150.000 Euro im Monat wegen "einer hohen Verantwortung" verdienen, während Menschen, wie Jürgen K. noch nicht einmal 1.50 Euro im Monat zum Leben und zum Überleben bleibt.

Der einfache Feuerwehr-Beamte oder die Krankenschwester oder der Krankenpfleger in der Unterschicht an der Basis trägt im Dienst eine ebenso hohe Verantwortung für ein Menschenleben, wie hochbezahlte Führungskräfte. Doch es liegt nicht im Verschulden der Krankenschwester etwa, wenn Führungskräfte in ihrem Führungsauftrag versagen und dadurch die Pflegerin oder der Pfleger seinen Arbeitsplatz verliert oder auf Gehalt verzichten können soll bei ohnehin bereits nicht angemessener und schlechter Bezahlung.

Doch wer denkt, die Not von Menschen, wie Jürgen K. gehe ihn nichts an, irrt gewaltig. Wir alle, jeder einzelne von uns, ist nach seinen Möglichkeiten dafür verantwortlich, schwerste Not und den Tod von Menschen in diesem Land zu lindern und zu verhindern. Sonst begehen wir, dem Gesetz nach, unterlassene Hilfeleistung und diese ist auch nach deutscher Rechtsprechung strafbar.

Worte alleine und Berichte, wie diese genügen, nicht mehr. Sie können nur Teil einer neu entstehenden Welle der Hilfsbereitschaft der Menschen in Deutschland sein. Der bevorstehende Winter und das Weihnachtsfest im christlichen Abendland in Deutschland sind genau der richtige Zeitpunkt, um mit einer bundesweiten Aktion "Hilfe für die Nächsten in Not" zu beginnen.

Es ist allerhöchste Zeit mit Liebe, in der Tat und in der Wahrheit zu handeln und sofort zu helfen! Bitte verschliessen Sie nicht ihre Augen und Ohren vor größter Not und Leid ! Möglicherweise werden sie eines Tages froh sein, wenn andere Menschen, nicht die Augen und Ohren in Gleichgültigkeit vor ihren Hilfe-Rufen, verschliessen.

BITTE HELFEN Sie ab heute, jeder noch so kleine Hilfs-Beitrag ist im Gesamten wichtig!

Redaktioneller Hinweis:

Diesen Beitrag können Sie auch im Internet abrufen: http://pressemitteilung.ws/node/102362

Elvira Fabian-Comer hilft mit "Fest für Arme" Menschen in schweren Notlagen

Noch dringend weitere Spender und Helfer gesucht

Hilfe-Telefon: Tel.0 621 5 29 23 82 oder Tel. 0 174 534 648 6

Zum Fest der Liebe - Hoffnung schenken - jede noch so kleine Hilfeleistung ist ein guter Beitrag

Weihnachtsfeier für obdachlose, arme, kranke und alleinstehende Bürger in Ludwigshafen am Rhein am 22. Dezember 2006 im Kulturzentrum "Das Haus", Bahnhofstrasse

von Andreas Klamm

Ludwigshafen. Eine gute Nachricht inmitten der vielen schlechten Nachrichten von Menschen, die aufgrund von Krankheit, Behinderung, Obdachlosigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit und aus vielen weiteren Gründen am Rande des Abgrunds, weit unter dem Exsistenzminimum stehen und leben.

Die Veranstalterin des "Fest für arme Menschen" aus dem vergangenen Jahr, Elvira Fabian-Comer, hält ihr Versprechen und wird auch in diesem Jahr für die Ärmsten der Armen und Menschen in Not am 22. Dezember im Haus der Jugend, 12 bis 19 Uhr das "Fest für arme Menschen" ausrichten.

Zuvor gilt es jede Menge Organisation- und Vorbereitungsarbeit zu leisten. Getränke und Nahrungsmittel müssen gesammelt und zubereitet werden, Geschenke organisiert und liebevoll verpackt werden, Helfer-Einsätze müssen geplant und koordniert und alle Hilfsgüter müssen in "Das Haus" in die Bahnhofstrasse in Ludwigshafen transportiert werden.

Dazu braucht auch die engagierte Frau Elvira Fabian-Comer ein starkes und hilfsbereites Team.

Zudem müssen weitere zahlreiche Helfer und Spender gesucht und gefunden werden.

Dringend gesucht werden noch Spender für einen Weihnachts-Baum, Kleider, warme Winterkleidung, Unterwäsche, Waschutensilien, Wärmedecken, frei verkäufliche Medikamente zur Selbsthilfe aus der Apotheke, Tabak, Obst, Gemüse, Fleisch, Vitaminpräparate, Nahrungsmittel aller Art und praktischen Dingen, die notfalls auch ein Leben bei eisigen Minusgraden auf der Strasse ermöglichen. Zu den praktischen Nothelfer-Utensilien könnte beispielsweise auch eine kleine Reise-Apotheke mit Verbandstoffen für die Versorgung kleinerer Wunden zählen, Vitamin-Präparate, Radio, Taschenlampen, noch funktionierende alte Mobilfunk-Telefone auch ohne Sim-Karte für den Fall, dass ein Notruf notwendig wird und vieles andere.

Zum "Fest für arme Menschen" am 22. Dezember 2006, dem Weihnachts-Fest der besonderen Art, sollten natürlich auch nicht weihnachtliche Dekorationen und Weihnachts-Gebäck für die Menschen in Not fehlen.

Ebenso gebraucht werden kleine Geschenke, die den Menschen in Not, die oft ohne Bekannte, Freunde und Familie in der Einsamkeit und in der sozialen Isolation leben, eine Freude bereiten können.

Zum großen Tag für die armen Menschen in der Stadt Ludwigshafen und in der Region des Rhein-Pfalz-Kreises werden zudem noch freiwillige ehrenamtliche Helfer gesucht, die etwa als Bedienung und Helfer den Menschen in Not, Speisen, Getränke und Geschenke reichen.

Menschen mit Führerschein, könnten sich an einem Fahrdienst für arme, kranke, behinderte und alte Menschen beteiligen.

Elvira Fabian-Comer freut sich über jeden Menschen, der helfen will und kann.

Gesucht werden auch noch Menschen, die ein Musik-Instrument spielen können oder auch Singen können und beim "Fest für arme Menschen", freudige und besinnliche Weihnachtlieder spielen und singen wollen.

Der Phantasie zur persönlichen Hilfeleistung für arme Menschen in schwerster Not sind kaum Grenzen gesetzt.

Schön wäre auch eine Gastgeber-Patenschaft für Menschen in Not ohne Wohnsitz, wobei Menschen, die dazu bereit sind, für bis zu drei Tage, Menschen ohne Zuhause und Wohnsitz ein Zuhause, vielleicht sogar mit Familien-Anschluss, gewähren und bereitstellen könnten.

Das wäre gerade zu den Weihnachts-Feiertagen, die auch Menschen in Not besonders emotional nahe gehen, eine sehr große Geste gelebter Nächstenliebe.

Arme, kranke und schwache Menschen gibt es in der Stadt und im Rhein-Pfalz-Kreis genug, jetzt werden die Menschen gesucht, die Spenden und helfen können und wollen.

Das Fest für arme Menschen ist eine private Initiative, die von unten an der Basis und vom Herzen kommt.

Elvira Fabian-Comer erfüllte mit der Organisation des "Fest für arme Menschen" im vergangenen Jahr (2005) den letzten Willen ihres Großvaters, der als anonymer Veranstalter das Fest ursprünglich selbst organisieren wollte. Doch er verstarb unerwartet und überraschend.

Daraufhin sprang Elvira Fabian-Comer als "Organisatorin" (wie bereits berichtet) ein. Im Jugend- und Kulturzentrum "Das Haus" versprach Elvira Fabian-Comer vor laufenden Fernseh-Kameras, sie werde wieder helfen.

Dieses Versprechen und die Hilfe löst sie mit dem "Fest für arme Menschen" am 22. Dezember 2006, in "Das Haus", Bahnhofstrasse, in Ludwigshafen, in der Zeit von 12 Uhr bis 19 Uhr ein.

Arme und schwache Menschen, sind ohne Voranmeldung, herzlich willkommen. Das "Fest für arme Menschen" ist ein Stück erfahrbarer und gelebter Nächstenliebe, obgleich es sich hier nicht um das Engagement einer christlichen Gemeinschaft handelt. Gut ist es, wenn Menschen in Not geholfen wird.

Die Motivation und das Ziel von Elvira Fabian-Comer und ihrem Team: Not lindern, armen und schwachen Menschen in einer besonderen Zeit, praktisch erlebbare Sofort-Hilfe leisten.

Abholdienst für Sach-Spenden

Ein besonderer Service: Wer Sach-Spenden hat, diese aber nicht selbst nach Ludwigshafen transportieren kann: In diesem Jahr gibt es einen freiwilligen Fahrdienst. Die Sach-Spenden können aus dem Rhein-Pfalz-Kreis und der Stadt Ludwigshafen auch abgeholt werden, sofern diese in ein Auto passen.

Bitte hierzu Tel. 0162 375 330 0 oder Tel. 0 62 36 416 802 rund um die Uhr täglich, wählen und einen Termin vereinbaren.

Neu: Geld-Spenden auch online im Internet möglich

Neu in diesem Jahr, wer das "Fest für arme Menschen" finanziell unterstützen kann und will, kann jetzt sofort online einen frei wählbaren Betrag über den Finanzdienst PAYPAL, etwa vom Konto oder mit VISA oder Kreditkarte spenden.

Alle auf das für diese Aktion auf das Konto des Journalisten, Andreas Klamm, gespendeten Beträge gehen zu 100 Prozent an Elvira Fabian-Comer zur Ausrichtung des "Festes für arme Menschen" und vielleicht bleibt ja sogar noch etwas übrig für kleine Geld-Geschenke, die den Menschen in Not natürlich auch helfen.

Natürlich können Geld-Spenden auch direkt vor Ort gebracht oder zuvor an die Organisatorin Elvira Fabian-Comer persönlich übergeben werden.

Elvira Fabian-Comer ist unter folgendem Helfer-Telefon zu erreichen:

Tel. 0 621 529 23 82 oder Tel. 0 174 534 648 6

Weitere ausführliche und aktualisierte Informationen sind dazu auch im Internet bei www.Ludwigshafen-hilft.de zu finden.

Die stetig aktualisierten Meldungen und Informationen zum Fest für arme Menschen sind unter www.ifnd734.org/Ludwigshafen-hilft.de/FFAM-AKTUELL.html im Internet abrufbar.

LINKS:

Ludwigshafen-hilft.de

Ludwigshafen-hilft.de AKTUELL

Vorderpfalz aktuell

Vorderpfalz aktuell

Vorderpfalz aktuell ist eine neue Rubrik nach der gleichnamigen Radio- und Fernsehsendung Vorderpfalz aktuell, nach einer Idee von Michael Harling und Andreas Klamm, das zum ersten Mal, 1984, im Offenen Kanal Ludwigshafen / Vorderpfalz gesendet wurde.

Mit der Einführung des Internets wurde aus Vorderpfalz aktuell ein Internet-Magazin, welches periodisch zu aktuellen Geschehen erscheint.

Die Radio- und Fernseh-Sendungen von Vorderpfalz aktuell sind ebenso zum Teil über das Internet zu sehen und zu hören.

Gründer: Michael Harling und Andreas Klamm
Herausgeber und Redaktion: Andreas Klamm

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